Qualität ist besonders bei Honig wichtig. Die Deutsche Honigverordnung regelt die Anforderungen ans Produkt und an die Etikettierung und Benennung.

Qualität braucht eine Nachweis!

Denn woher sollen wir Imkerinnen wissen, wohin die Bienen fliegen und welche Tracht sie gerade für besonders ergiebig befinden und eintragen.

Aus diesem Grund sende ich den Honig zur unabhängigen Qualitätskontrolle und Bestimmung der Pollen an ein anerkanntes Deutsches Bieneninstitut ein.

2021 an das Institut für Bienenkunde Celle. In diesem Jahr habe ich nur die Erste Ernte untersucht, da der Honig ohne die Tracht der Obstblüte erst sehr spät reif war.
Die zweite Ernte Mitte Juli mit Sommer und Winterlinde hat 2021 nur wenig zusätzlichen Honig erbracht und wurde nicht untersucht. Aber nun zum Ergebnis:

Sommerblütenhonig mit Vergissmeinicht und mehr

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SENSORISCHE ANALYSE

Beurteilt wurden Qualitätsmerkmale, wie Herkunft, Farbe, Geschmack und Geruch, Konsistenz, Sauberkeit, Verpackungsstandart.

Chemisch – Physikalische ANALYSE

Untersucht wurden zudem die Zusammensetzung des Honigs: der Wassergehalt, damit der Honig nicht gärt, der Grad der Verarbeitung durch die Bienen und als Maß der Reife und Naturbelassenheit der Invertasewert – je höher desto besser und über 45 ist ein muss, wir liegen weit darüber, mit 215. Des weiteren wurde die elektrische Leitfähigkeit untersucht, die Hinweise über die Sorte gibt.

Botanische ANALYSE

Und ich habe eine Pollenanalyse beauftragt. Sie gibt mir Auskunft, welche Pflanzenarten und Blüten angeflogen wurden und sich in welcher Verteilung im Nektar und somit im Honig wiederfinden.

DIE KOSTEN

Eine Untersuchung kostet zwischen 78 und 120 Euro pro eingesendeter Probe.


Das ERGEBNIS 2021

verkauft als : Sommertrachthonig 2021 mit Vergissmeinnicht und mehr DOWNLOAD ALS PDF

Meine untersuchte Honigprobe erfüllt verschiedenste Honigstandarts voll:

  • Erfüllt die Kriterien der Honigverordnung
  • Erfüllt die strengeren Kriterien des Deutschen Imkerbundes
  • Selbstverständlich erfülle ich auch fast alle Kriterien der europäische Öko-Verordnung: Holzbeuten, nur natürliche Säuren als Varroakonzept, dies selbstverständlich außerhalb der Honigproduktion, kalt geschleuderter Honig (wie sonst?), artgerechte Bienenhaltung, kurze Strecken bis keine Wanderung, imkern fern von Autobahn und intensiver Landwirtschaft, jährliche Wabenhygiene, nur die Fütterung für den Winter führe ich mit Bienenfutter auf Weizen- bzw. Zuckerrübenbasis durch und kaufe die zertifizierten Wachsmittelwände im Imkereifachgeschäft zu.
  • ergänzend, als von mir festgesetztes strengeres Kriterium gilt: Keine Ölpräparate im Volk, die ins Wachs übergehen könnten (kein Thymol oder ähnliches) und niemals Antibiotika.